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Weiden
Energiewende mutig umsetzen
Drei Fragen an die fünf Fraktionsvorsitzenden: Heute mit Maria Luise Deyerling (Bürgerliste)
Weiden. (vok) Unsere kleine Serie "Drei Fragen an die fünf Fraktionsvorsitzenden" geht heute mit Maria Luise Deyerling von der Bürgerliste zu Ende. Sie erwartete bei der Gewerbesteuer einen Einbruch von bis zu 30 Prozent. Der Wirtschaftsförderung gebühre höchste Priorität. Und bei der Energiewende fordert Deyerling "mutige Entscheidungen".
Welche möglichen Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise sehen Sie auf die Stadt Weiden zukommen?Maria Luise Deyerling: Weiden ist keine Insel und hat keine Wirtschaftsstruktur, die grundsätzlich unterschiedlich zu der anderer Regionen ist. Demzufolge wird der Abschwung in Weiden genauso ankommen wie in allen anderen Regionen auch. Man muss davon ausgehen, dass die Gewerbesteuer wie bundesweit um 20 bis 30 Prozent einbrechen und die Zahl der Arbeitslosen ansteigen wird. Dies wird natürlich Auswirkungen auf Konsum und Kaufkraft haben.
Welche lokalen Möglichkeiten gibt es vor Ort, den Auswirkungen zu begegnen?
Deyerling: Aufgrund fehlender Mittel kann die Stadt selbst wenig tun. Sie muss allerdings in Bezug auf vermeidbare Risiken den Haushalt straffen und äußerst sparsam wirtschaften. In Berlin und München muss darauf gedrängt werden, dass relevante Teile des Konjunkturprogramms nach Weiden und in die Oberpfalz gelangen. Wir sind, wie unserem Antrag zur Stadtratssitzung am 2. Februar zu entnehmen ist, eine benachteiligte Region. Darauf muss bei den entsprechenden Behörden energisch hingewiesen werden.
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