Resolution der Oberpfälzer Ärzte
Von "Sorge, Existenzangst und zum Teil schon Verzweiflung" berichten die Haus- und Fachärzte dem Ministerpäsidenten in ihrer Resolution. "Hausärzte sollen für 42 Euro pro Patient und Quartal eine Rundumbetreuung sicherstellen, Kinderärzte für 37 Euro", schreiben sie. "Vielerorts ist ein Friseurbesuch schon teurer." Fachärzte befürchteten nach der Honorarreform Umsatzeinbußen von bis zu 60 Prozent. Tausende von Arbeitsplätzen in den Praxen seien bedroht.Und natürlich die heimatnahe Versorgung der Patienten. "Oder sollen wir mit Absicht wegrationalisiert werden?" Beim Kampf um ihre Existenz, so stellen die Verfasser der Resolution fest, wüssten die Mediziner die Patienten an ihrer Seite. "Was das gerade in einem Wahljahr bedeutet, muss wohl nicht weiter erläutert werden." (rg)Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:
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