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Von (hcz)  |  02.01.2009  | Netzcode: 1661028  |  872 Mal gelesen.
Weiden

"Brechend volle Zuschauer"

200 Gäste der Rauhnacht lachten über Witze von Nobert Neugirg

Weiden. (hcz) "Wo man singt, da lass dich nieder - irgendwann pausier'n sie wieder", reimte Norbert Neugirg. Von wegen. Der "Feierwehrkommandant" aus Altneihaus hoffte vergeblich. Denn es ging Schlag auf Schlag bei der Rauhnacht der Adler-Schützen in Mitterhöll.

Zum 18. Mal hatte Karl-Heinz Deisinger die zünftige Gaudi im Schützenheim organisiert. Schützenmeister Herbert Höcker freute sich über ein volles Haus und begrüßte zahlreiche Politiker, Vereinsvertreter, Schützenbrüder und -schwestern.

Deisinger hatte hochkarätige Musiker auf die Höll geholt. Dazu den Dichter, Humoristiker und Autor Neugirg. Der "Fechter mit so spitzer Feder - Norbert Neugirg kennt ein jeder", meinte Deisinger. Der Rest lernte ihn kennen, als Neugirg vor "brechend vollen Zuschauer im Saal" sprach, satirische Seitenhiebe auf alle Berufsgruppen verteilte und schließlich die kulinarischen Freuden des Weihnachtsfestes mit der "Gans vom Schwager" beschwor.

Die Musikanten standen ihm in Nichts nach. "Die zwei Schneidigen", laut Deisinger "Urgesteine der Oberpfälzer Musik", spielten Tuba und Akkordeon und ließen Witze los, die den fast 200 Zuhörern die Tränen in die Augen trieben. Alexandra Schmied aus Hohenkemnath zeigte, was "Tempo" auf der Steirischen heißt. Als 13-Jährige hatte sie schon das Publikum auf der Höll begeistert. Jetzt, fünf Jahre später, gehört sie zu den ganz großen Könnern in der Volksmusikszene. David Hoffmann aus Immenreuth und Patrick Gensing sind zwei Nachwuchsmusikanten aus der Region, die Unglaubliches aus ihren Akkordeons herausholten. "Die drei Andern", Uschi, Bettina und Franz Rappl aus Burglengenfeld, begeisterten mit Bass, Ziehharmonika, Gitarre und Gesang.

Aber auch leisere Töne hörte man in Mitterhöll. Siegfried Sterr (Altenstadt) und Erhard Süß (Georgenberg) zeigten ihr Können mit Gitarre und Steirischer.

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