Von (pk) |
15.05.2008
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Regensburg/Weiden
Schere bleibt noch offen
Vor allem in Nordoberpfalz bekommen nicht alle Bewerber eine Lehrstelle
Regensburg/Weiden. (pk) Der Euphorie sind Grenzen gesetzt. Zwar jubelte gestern der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun über "glänzende Aussichten" für jugendliche Lehrstellenbewerber, und Ministerpräsident Günther Beckstein sprach von guten Ergebnissen auf dem bayerischen Ausbildungsstellenmarkt. Aber nicht überall sind die Chancen glänzend. Im Norden der Oberpfalz jedenfalls nicht.
Nicht alle können in der Nordoberpfalz eine Lehre anfangen: 1100 Ausbildungsstellen stehen 2100 Bewerber gegenüber. Bild: dpa
"Es ist sicher besser als im letzten Jahr!" sagt Karl Faltenbacher von der Weidener Agentur für Arbeit. Aber die Aussagen von Braun und Beckstein könne er für seinen Bereich nicht nachvollziehen. Noch stehen nur 1100 Ausbildungsstellen 2100 Bewerber gegenüber. Immerhin schöner ist dieses Verhältnis als im Vorjahr, wo 2350 Bewerber auf 950 Stellen trafen.
Aber noch machen sich die weg gebrochenen Industrien negativ bemerkbar. "Es ist nichts Vergleichbares nachgekommen", konstatiert Faltenbacher. Die verbesserte Situation im Verhältnis Bewerber und Lehrstellen resultiere nicht zuletzt daraus, dass die Jahrgänge nicht mehr so geburtenstark sind wie bisher und gleichzeitig mehr Stellen gemeldet würden. "Die Schere hat sich etwas geschlossen, ist aber immer noch offen …"
Wenn Rudolf Karl von der Agentur für Arbeit in Regensburg von "vorsichtigem Optimismus" spricht, hat er eine Tendenz vor Augen, die sich bereits 2007 angebahnt hat. Damals steigerte sich das Angebot an Ausbildungsplätzen um 20 Prozent, nämlich über 700 Stellen. "Wir sind jetzt auf dem Vorjahresstand", sagt Karl. "Aber das ändert sich natürlich täglich." Er geht davon aus, dass es im August und September noch ein deutlich besseres Lehrstellenangebot geben dürfte als jetzt.
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15.05.2008
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Regensburg/Weiden
Schere bleibt noch offen
Vor allem in Nordoberpfalz bekommen nicht alle Bewerber eine Lehrstelle
Arbeitsmarkt ausgedünnt
Im Bereich Regensburg habe sich der Arbeitsmarkt ausgedünnt, die Arbeitslosenquote liegt bei 3,9 Prozent. "Weil viele Firmen auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr die Leute finden, die sie brauchen, bemühen sie sich zunehmend mehr um Ausbildungsverhältnisse", beschreibt Rudolf Karl die Situation. Zurzeit stehe das Verhältnis Ausbildungsplatz - Lehrstellenbewerber etwa 1:1. Gute Zahlen, sicherlich.
Aber eine Situation wie in München oder Freising, wo Azubis zwischen zwei oder drei Angeboten wählen können, werde es in Regensburg nicht geben.
Auch Karl weiß, dass im Norden der Oberpfalz die Strukturen anders sind. "Umwälzungsprozesse wie zum Beispiel Wackersdorf oder Maxhütte sind nicht in fünf oder zehn Jahren abgeschlossen, sondern brauchen ihre Zeit", weiß der Fachmann.
Situation in Schwandorf
Selbst bei einem zahlenmäßig völlig ausgeglichenen Verhältnis Lehrstellen - Ausbildungswillige fände nicht jeder Azubi den für ihn geeigneten Platz.
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15.05.2008
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Regensburg/Weiden
Schere bleibt noch offen
Vor allem in Nordoberpfalz bekommen nicht alle Bewerber eine Lehrstelle
Das sieht auch Joachim Ossmann von der Agentur für Arbeit in Schwandorf so. "Im September werden nicht alle Jugendlichen einen Ausbildungsplatz haben", meint er. Dass es weniger Bewerber gebe, hänge mit der rückläufigen Zahl der Schulabgänger zusammen.
500 Berufs vorbereitende Bildungsmaßnahmen hat seine Behörde voriges Jahr angeboten, so dass Jugendliche, die keine Lehrstelle ergatterten, sich ein Jahr lang orientieren konnten. Denn 2007 gab es im Bereich Schwandorf 5200 Bewerber und nur 3600 Ausbildungsplätze. Und auch Ossmann prognostiziert: "Die Schere wird sich weiter schließen - aber nicht ganz!"
München (dpa) - Serie ausgebaut, Platz eins verteidigt - Bayern München hält dank Arjen Robben auch mit der zweiten Garde die Titelkonkurrenz in Schach. Mit dem 2:1 (1:0) über den abstiegsbedrohten SC Freiburg festigte
München (dpa) - Serie ausgebaut, Platz eins verteidigt - Bayern München hält dank Arjen Robben auch mit der zweiten Garde die Titelkonkurrenz in Schach. Mit dem 2:1 (1:0) über den abstiegsbedrohten SC Freiburg festigte
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