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Weiden
Noro-Virus-Alarm: neue Station
Am Klinikum häufen sich Fälle - Personal wieder genesen, Patienten in separater Abteilung
Weiden. (mte) Eine üble Sache: Das Noro-Virus macht sich im Klinikum breit. Und zwar derart hartnäckig, dass die Verantwortlichen nun eine eigene Station für die Patienten, die mit Noro-Viren infiziert und so von starkem Erbrechen und mit Durchfall geplagt sind, eingerichtet haben.
"Das Virus ist derzeit schon ein Problem hier", sagt Rita Stadler, Sprecherin des Klinikums. Allerdings grassiere Noro nicht im Haus. "Das Virus bringen die Patienten von draußen mit."Die Folge: Die Krankheit ging auch am Klinikums-Personal nicht spurlos vorüber. Krankmeldungen blieben nicht aus. Nicht mehr als knapp zehn seien es laut Rita Stadler gewesen. "Derzeit aber ist das Personal schon wieder am Damm", sagt die Klinikums-Sprecherin.
Besuch besser einschränken
Was bleibt? Die neue "Noro-Station", auf der etwa 20 Patienten zentralisiert und damit von den anderen isoliert werden können. Die Klinikumssprecherin informiert über besondere Hygienevorkehrungen auf dieser Station. Mundschutz, Schutzanzug und spezielles Desinfektionsmittel im Kampf gegen die hartnäckigen Viren seien dort Pflicht. Auch für die Besucher. Genau an jene appelliert Rita Stadler auch: "Es wäre besser, die Besuche bei einem Noro-Patienten ein wenig einzuschränken, damit das Virus nicht in die Familie getragen wird."
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