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Regensburg
Bayern als Zentrum der konstruktiven Kunst
Die "Michaela Riese Stiftung" bereichert das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg
Schlag auf Schlag geht es derzeit im Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Nach dem Erwerb der Chodowiecki-Sammlung vor wenigen Wochen gibt es nun erneut einen Grund zum Feiern: Mit der Unterzeichnung des Stiftungsvertrags wurde die "Michaela Riese Stiftung" im Kunstforum rechtsgültig. "Konkrete Kunst spielt bei uns eine große Rolle", so Museumsdirektorin Dr. Ulrike Lorenz in Bezug auf den Inhalt der geschenkten Werke.Liebe, Freundschaft und Kunst - und eine glückliche Fügung des Zufalls. All diese Komponenten führten dazu, dass die Ostdeutsche Galerie nun um 34 Mappen mit 350 Grafiken von 50 Künstlern reicher ist und Hans-Peter Riese - auch in Hinblick auf das Ingolstädter "Museum für konkrete Kunst" - von Bayern als dem Zentrum der konstruktiven Kunst spricht. Der Kulturjournalist ist maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung. Er hat dem Kunstforum einen Teil seiner Sammlung vermacht.
"Michaela Riese Stiftung" hat Riese die Schenkung genannt - zum Gedenken an seine vor acht Jahren verstorbene Frau, die in diesen Tagen 65 Jahre alt geworden wäre. Mit ihr gemeinsam hat er über mehr als 30 Jahre hinweg zusammengetragen, was nun exemplarisch im Kunstforum Ostdeutsche Galerie zu sehen ist: farbintensive Serigrafien, puristische Prägedrucke und Zeichnungen aus den Jahren 1966 bis 2006.
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