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Weiden
Wie Rechte mit Musik verführen
Ewald Zenger referiert an Fachoberschule über Rechtsradikale, deren Methoden und Ziele
Weiden. (eie) "Man hat gesehen, wie dumm viele Rechtsradikale sind und mit welchen Methoden sie versuchen, mit Dummen in Kontakt zu kommen." Mit diesen Worten kommentierte Fachoberschüler Gregor Hys eine Veranstaltung, die er als "sehr informativ und spannend" empfand.
Der so gelobte Referent ist der Weidener Stadtjugendpfleger Ewald Zenger. Auf Initiative von Fachbetreuerin Dagmar Brühler und Organisatorin Anna Forstner klärte der Experte in Sachen Rechtsextremismus etwa 70 Zwölftklässer der Gustav-von-Schlör-Schule über Methoden und Ziele der Ultrarechten auf. Wie packend die jungen Zuhörer die Darstellung des Themas durch den Referenten fanden, bewiesen sie mit voller Konzentration über zwei Stunden.In seiner Anmoderation führte Schulleiter Emil Gruber den Schülern die Vorteile der Demokratie ebenso vor Augen wie die Verletzlichkeit dieser Staatsform. Eindringlich warnte er vor "Führern, die ihren Anhängern weismachen wollen, dass sich die Probleme der Zeit auf einfache Weise lösen lassen". Wie katastrophal sich solche Utopien auswirken können, würden Kommunismus und Nationalsozialismus des 20. Jahrhunderts zeigen.
Extremistische Texte unterlegt mit bekannten Pop-Melodien präsentierte Ewald Zenger seinem Auditorium. Genau so wie es nach seinen Beobachtungen die Rechtsextremisten praktizieren, begann er mit harmlosen Liedtexten, die erst in der letzten Zeile die wahren Absichten durchschimmern lassen: "... wir sind so weit, zu allem bereit", tönt es da. Sehr schnell wird das Vokabular widerlicher, ekelhafter, unerträglicher: "... sei täglich zum Terror bereit ..." ist dabei noch als relativ harmlos einzustufen, werden doch auch schwarze Menschen und Juden verunglimpft.
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Hallo Herr Petersen:
Herr Zenger scheint wohl tatsächlich Angst vor den Argumenten der Rechtsradikalen haben!
Wenn die Rechtsradikalen wirklich so dumm sind warum veranstaltet Herr Zenger dann nicht eine öffentliche Diskussionsrunde mit ihnen um dies jeden vor Augen zu führen.Es dürfte doch ein leichtes für Herrn Zenger sein dieses zu bewerkstelligen.
Auch könnte der superkluge Fachoberschüler daran teilnehmen.
Meiner Meinung nach wäre das im Sinne der Demokratie beide Seiten zu hören um sich selbst ein Bild machen zu können.
Außerdem finde ich das es keine Glanzleistung ist, vor einem persönlich ausgewählten Personenkreis zu referieren. Wäre das gleiche wenn ich morgen vor 50 Arbeitslosen über die Ungerechtigkeit des Kapitalismus referiere.