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Weiden
Deyerling führt Bürgerliste an
Comeback wegen "neuem Klima in der Stadt" - 2002 frustriert aus Rathaus geschieden
Weiden. (rg) Der Bürgerliste, urteilte der NT-Kommentator vor einiger Zeit, fehle noch ein zugkräftiger Sturmführer - "ein politischer Luca Toni". "Den haben wir jetzt", jubelte Christian Deglmann am Freitag. Und er präsentierte einen Neuzugang für das Team der "CSU-Rebellen", der eigentlich vom Eishockey her kommt - und eine Sie ist: Maria Luise Deyerling.
"Noch vor einem halben Jahr hätte ich mir das wirklich nicht vorstellen können", beteuert die ehemalige Vorsitzende des 1. EV Weiden. Nun soll sie die Bürgerliste sogar anführen. Ein Comeback, für das Deglmann Pate gestanden sei. "Er hat mich angerufen." Das entscheidende Argument: "Es herrscht ein neues Klima in der Stadt, in dem wieder Vieles möglich ist." Auch die Atmosphäre bei den Treffen der bisherigen Bürgerliste-Kandidaten - unter anderem Harald Märtin, Silvia Kruz und Stefan Rank - hat der 51-Jährigen gefallen. "Das sind Leute, die offen für alles sind, viele neue Ideen haben. Wir diskutieren partnerschaftlich darüber. So kannte ich das bisher nicht."Denn ihr erstes Engagement in der Stadtpolitik geriet zum bitteren Frusterlebnis: Deyerling, 1996 für die CSU in den Stadtrat eingezogen, sah damals von Anfang an "keine Chance, mich zu entwickeln". Als heftiger Streit zwischen OB Hans Schröpf und CSU-Funktionären entbrannte, verließ sie die Fraktion - und blieb Einzelkämpferin bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Stadtrat 2002. "Es gab kein konstruktives Miteinander."
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