Regensburg
Risiko durch Tattoos
Regensburger Mediziner erforschen Gesundheitsfolgen
Regensburg. (dpa) Mit einer Umfrage im Internet wollen Mediziner der Regensburger Universität die gesundheitlichen Folgen von Tätowierungen ergründen. Bisher sei das Thema wenig erforscht, sagte der Hautarzt Wolfgang Bäumler. Trotz des Trends zu Tattoos sei bisher nicht gesetzlich geregelt, welche Farbstoffe in welchen Mengen in die Haut gespritzt werden dürfen.
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| Schmerzhafte Stiche: Der Mode des Tätowierens sind fast ein Viertel der Menschen zwischen 16 und 29 Jahren gefolgt. Archivbild: Hartl |
Wie beim Autolack
Chemische Analysen ergaben, dass dabei zum Teil Pigmente verwendet werden, die eigentlich zum Färben oder Lackieren von Konsumgütern wie Autos produziert werden. Das Gesundheitsrisiko der Farben ist aber noch nicht untersucht worden. Auch bösartige Hautveränderungen sind im Bereich von Tätowierungen schon beobachtet worden, der Zusammenhang mit den Farbpigmenten ist aber bislang nicht bewiesen.
Auf der Internetseite "www.tattoo-umfrage.de" sollen Menschen mit Tätowierungen nun Auskunft darüber geben, wie ihr Körper auf die Farbteilchen in der Haut oder eine Laser-Entfernung der Tätowierung reagierte. Ihre Antworten sollen zeigen, ob und welche Probleme der Körperschmuck mit sich bringt.
Geeignete Laser
Auch die Entfernung der Farbbilder in der Haut kann nach Einschätzung der Regensburger Dermatologen verbessert werden. Der Erfolg einer Therapie hänge zum großen Teil von der verwendeten Farbe und der Tiefe der Pigmente in der Haut ab. Der chemischen Zusammensetzung der Tätowierfarbe entsprechend müssen geeignete Laser verwendet werden.
Das Bundesverbraucherschutzministerium bereitet derzeit einen Entwurf für eine Verordnung zum Tätowieren vor. Darin soll auch geregelt werden, welche Farbstoffe für die Hautbilder verwendet werden dürfen.
Weitere Informationen im Internet: www.tattoo-umfrage.de









































































