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Die letzten Wortmeldungen: Kommentare der letzten Tage.

Meinungsforum

    Silvia Heldmann  |  22.09.2014, 18:04

    Wilde Hatz auf ausgebüxte Stiere

    Ich hätte gerne gewusst, wer für die Straßensperre Richtung Penkhof in Lengenfeld verantwortlich ist.
    Es kann doch nicht sein, dass 2 Grundschüler morgens um 7.30 Uhr in Penkhof einfach an der Bushalte sitzen gelassen werden, weil irgendwelche „Rindviecher“ dem Busfahrer verbieten, nach Penkhof zu fahren, um die Schulkinder dort abzuholen.
    Angeblich informierte das Busunternehmen sofort die Schule. Angeblich informierte die Schule sofort die betroffenen Eltern. Es war trotzdem bereits nach 8.00 Uhr, als die Schule bei der Mutter eines dieser Kinder anrief. Eine Zeit, um die andere berufstätige Mütter bereits in der Arbeit sitzen und ihre Kinder sicher in der Schule wähnen.
    Hätte die angerufene Mutter die Kinder nicht aufgesammelt und zur Schule gebracht, wären die wahrscheinlich bis mittags auf der Straße gesessen. Sechsjährige Kinder haben in der Regel kein Handy, mit dem sie die Eltern in der Arbeit anrufen können, wenn der Bus mal nicht kommt.
    Ich möchte wissen, wer die Verantwortung dafür übernommen hätte, wenn den Kindern etwas passiert wäre. Noch dazu, da ja scheinbar überall im Ort wild gewordene Kühe frei herumlaufen.
    Weder das Busunternehmen, noch die Schule oder die Gemeinde fühlen sich in diesem Fall verantwortlich. Auch Nachfragen bei der Polizei und beim Landratsamt brachten nichts. Irgendwer muss die Straßensperre ja aufgestellt haben. Und der soll mir bitte mal erklären, was er sich dabei gedacht hat.

    Martina Baecher  |  22.09.2014, 03:34

    Windräder: Sturm bleibt aus

    Mit großem Erstaunen verfolge ich derzeit die Entwicklung im Landkreis Tirschenreuth, insbesondere in den Regionen Steinwald und Waldnaab - und wie man hier leichtfertig für ein paar Euro bereit zu sein scheint, Heimat und Natur zu opfern.
    Geradezu unvorstellbar ist es für mich, dass man in Falkenberg nah Waldnaabaue, Waldnaabtal und Burg Falkenberg jetzt Windräder aufstellen will. Ist das Beispiel bei Hof denn nicht abschreckend genug? Hat man sich denn mal de Zahlen von Windrädern zeigen lassen, wie die Realität sich zu den schönen PLanungszahlen verhalten? Wie sich danach die Tourismuszahlen entwickeln?
    Noch dazu wo der Neubau der Ostbayernring Stromtrasse auf jeden Fall eine breite Schneise in die Landschaft schlagen wird.
    Dazu kommt höchstwahrscheinlich die Gleichstromtrasse Süd-Ost, die an der A93 entlang Richtung Süden kommt.
    Das wären dann insgesamt 5 Strom Masten, mit bis 70 m Breite und einer Schneise von vermutlich mehr als 150 Metern. Das ist also zum Vergleich als ob man 5 Trassen für neue Autobahnen schlagen würden, nebeneinander, nur eben 70 m hoch. Das wäre wohl das Aus für jegliche Tourismusträume.
    Anstatt dagegen mobil zu machen, träumt man jetzt von ein paar Windrädern.

    Eine Marke baut man nicht auf indem man sowohl als auf macht. Sowohl Tourismus als auch weithin sichtbar blinkende, flappende Gewerbeobjekte oder Strommasten funktionieren nicht als "unberührte Geniesserlandschaft"die eine starke Werbewirkung hat.

    Die Stärken der Region zu bewerben, dafür macht man allerdings nichts. Die Großartigkeit der Region, ob Sommer oder Winter ist kaum bekannt. In Oberbayern kennt niemand den Steinwald, kaum jemand das Waldnaabtal oder die Teichplatte. Geht man weiter weg und fragt da werden die Ergebnisse noch spärlicher.
    Leute, schliessts euch zusammen und werbt für eure Region. Dabei ist es aber mit einem Flyer nicht getan.

    Hans Kolpak  |  21.09.2014, 15:14

    Rindviecher oder Garagen?

    Biokühe und heilige Kühe
    Eine Heiligsprechung von Biokühen ist nicht vorgesehen. Erstens gehört die Oberpfalz zu Bayern und zweitens sind in Indien Kühe von Geburt an heilig. Indische Kühe brauchen sich anders als die Biokühe von Schäflohe keinerlei Verdienste erwerben, sondern sie werden um ihrer selbst als heilig angesehen. Da nimmt es nicht wunder, wenn die Autorin oder der Autor mit dem Kürzel "ass", was im Englischen ebenfalls ein Schimpfwort sein kann, die Kühe schon gedanklich in den südlichen Landkreis versetzt hat, um einen Krieg zwischen Garagenbenutzern und Rindern zu vermeiden. So manch ein Schäfloher, der zwischen Biohof und Kuhweide in einen Kuhfladen getreten ist, hat den "Rindviechern" wohl schon das Fegefeuer an den Hals gewünscht. Da hat sie oder er wohl die Rechnung ohne die Biobauern gemacht. Biokühe kommen nämlich immer direkt in den Kuhhimmel.

    Bauen mit Verstand
    Dabei ist es doch so einfach, eine Reihengaragenanlage so zu bauen, das die Rinderherde keinen Anlass sieht, durch den Garagenhof zu laufen. Doch manche Menschen reagieren genauso wenig auf Vernunftschlüsse wie ein Ochse, den man ins Horn petzt. Ob Vorsehung oder nicht, jeder Schäfloher hat die Kühe, die er verdient. Und glückliche Biokühe sind nun mal besser dran als konventionelle Kühe, denen es geht, wie den meisten Menschen, die Tag für Tag in einem Hamsterrad laufen und sich auf einer Erfolgsleiter wähnen. Auf deren Agenda steht vorzeitiges Ableben im Vorruhestand, um Rentenkassen und Pensionskassen zu schonen - wie die Kühe: Sie gehen "im besten Alter".

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

    Hans Kolpak  |  21.09.2014, 15:14

    Rindviecher oder Garagen?

    Im besten Alter
    Die Biobauern am Rande des Naturparks Hirschwald nehmen ihre Arbeit sicherlich ernst. Bei allem Humor, der hier mit spitzer Feder daherkommt, ist die Erde doch groß genug für Mensch und Kuh. Was auf die Erde zutrifft, gilt auch für Amberg in der Oberpfalz und erst recht für Schäflohe. Es tut schon fast weh, die glücklichen Biokühe als Rindviecher zu titulieren, was ja im Sinne des Wortes ein Schimpfwort ist. Ein respektvoller Umgang ist möglich, auch wenn der in der Oberpfalz immer beim Schlachter endet. Pech, wenn eine Kuh in Bayern inkarniert.

    Planungsfehler
    Natürlich werden Reihengaragen dort gebaut, wo Autos fahren und wo Menschen wohnen. Wenn Kühe über eine Autostraße, einen Fahrradweg oder einen Fußweg laufen müssen, dann liegt ein Planungsfehler seitens des Landwirtes vor. Auch Biobauern sollten sich auf Feldwege beschränken, um Konflikte mit Menschen auszuräumen. Es ist kein Vergnügen, durch einen Kuhfladen zu fahren oder in einen solchen hineinzutreten. Ein Zaun oder eine Wand am einen Ende eines Garagenhofes unterbindet jegliche Kuhwanderung. Die sind ja nicht blöd!

    Fortsetzung folgt

    Detlef Bethmann  |  16.09.2014, 05:02

    Fahrerloser Smart auf der Autobahn

    Klasse!

    Karl Sauer  |  08.09.2014, 12:52

    Fahndung nach Fallensteller

    Die Falle nennt man Tellereisen. Allerdings sind die zugelassenen Schwanenhälse auch Abzugseisen genauso brutal und Tierquälerisch und das die Tiere darin sicher getötet werden ist dummes Geschwätz. Fast täglich geraten Tiere aber auch Menschen in solche Fallen und verletzen sich schwer. An eine Verblendung halten sich viele Jäger nicht. Zu viele Füchse gibt es nur weil sie bejagt werden. Füchse haben feste Reviere. Eindringlinge werden vertrieben. Wird ein Fuchs getötet wird das Revier für Artgenossen frei.Dann kann es zum Populationsanstieg kommen. Die Jagd ist also verantwortlich für hohe Populationen.
    Diese Populationsgeschichte dient den Jägern lediglich als Rechtfertigung für ihr sinnloses und brutales Hobby.
    Als Wildtiersachverständiger kenne ich die biologischen Zusammenhänge. Ebenso wie Dr. Prof. Reichholf der es als Evolutionsbiologe genauso sieht.

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