Mehr als 100 Kältetote in der Ukraine
Schüler haben «kältefrei»
|
| Die ukrainische Regierung erhöhte die Zahl der Wärmestuben, in denen Frierende mit heißen Getränken und Essen versorgt werden. Bild: dpa |
Russland nannte unterdessen erstmals offizielle Zahlen zu den Kälteopfern im größten Land der Erde: Demnach erfroren im Januar insgesamt 64 Menschen. Das teilte das Zivilschutzministerium in Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass mit. In der russischen Hauptstadt mussten in der Nacht erneut etwa 20 Menschen mit Erfrierungen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Fährverbindung zur Insel Putjatina unweit der Großstadt Wladiwostok am Pazifik war erstmals seit Jahren wegen dicker Eismassen unterbrochen.
Die Kaukasus-Republik Georgien meldete mit bis zu minus 20 Grad die tiefsten Temperaturen seit 1998. Wegen der schweren Schneefälle und Glatteis gebe es deutlich mehr Unfälle und verletzte Fußgänger, teilten die Behörden mit. In Weißrussland mussten rund 900 Schulen wegen der Eiseskälte schließen.
Die ukrainische Regierung erhöhte die Zahl der Wärmestuben, in denen Frierende mit heißen Getränken und Essen versorgt werden, deutlich auf fast 3000. Landesweit sind 88 Prozent der Schulen wegen des Superwinters geschlossen, Hunderttausende Schüler haben «kältefrei».
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.


































