«Das ist ein Alptraum»
Nokia-Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau
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| Nokia Siemens Networks hatte angekündigt, bundesweit 2900 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. Bild: dpa |
Mitarbeitern, die trotz eisiger Kälte eine Stunde lang mit Transparenten vor ihren Büros ausharrten. Auch in Berlin, Düsseldorf und anderen Städten waren laut Gewerkschaft Proteste geplant.
Nokia Siemens Networks hatte angekündigt, bundesweit 2900 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen, um die Kosten zu senken. München mit 3600 Beschäftigten ist davon mit Abstand am härtesten getroffen. Aber auch Standorte in Augsburg, Nürnberg und vielen anderen Städten sollen geschlossen werden. Die
IG Metall kündigte erbitterten Widerstand gegen die geplanten Schließungen an. «Das hier heute ist erst der Auftakt», sagte Leppek. Schwere Vorwürfe richtete die Gewerkschaft an die Adresse des Siemens-Konzerns, der dem Schickal des Gemeinschaftsunternehmens mit Nokia tatenlos zusehe.
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