Explosion auf Ölplattform im Golf von Mexiko
13 Menschen ins Wasser geschleudert
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| Teile der Bohrinsel standen in Flammen. Bild: dpa |
Neun Hubschrauber und vier Schiffe der Küstenwache seien zu der rund 130 Kilometer südlich von Vermilion Bay im US-Bundestaates Louisiana gelegenen Plattform unterwegs, sagte Küstenwache-Sprecher John Edwards dem Sender MSNBC. Teile der Bohrinsel, die zum Konzern Mariner Energy gehört, standen in Flammen. Laut Küstenwache förderte die Plattform zum Zeitpunkt der Explosion kein Öl.
Edwards sagte, es gebe noch keine Erkenntnisse über die Art der Verletzungen der Bohrinsel-Arbeiter, die offenbar von der Insel sprangen, um sich zu retten. Sie trügen allesamt Schutzanzüge. Die Rettungsarbeiten seien im Gange. Später werde dann nach den Ursachen für die Explosion geforscht.
Ende April war im Golf von Mexiko die BP-Plattform «Deepwater Horizon» explodiert, worauf mehrere hundert Millionen Liter Rohöl ausgelaufen waren. Es war der größte Ölunfall der Geschichte. Der Ölfluss konnte erst Mitte Juli mit einer Abdeckhaube gestoppt werden. Bei dem Unglück Kamen elf Arbeiter auf der Bohrinsel ums Leben.


































