Leuchtenberg/Vohenstrauß
Schmunzeln, Lachen, Träumen unter freiem Himmel
Der Kartenvorverkauf für die Saison 2004 hat begonnen: Burgfestspiele Leuchtenberg bieten ab 22. Mai fünf Inszenierungen an zwei Spielorten
Leuchtenberg/Vohenstrauß. Zwei Volksstücke in Mundart, eine klassische Shakespeare-Komödie, ein räuberisches Kinderstück, und der Musicalerfolg im Berliner U-Bahn-Milieu "Linie 1" - alles unter freiem Sommerhimmel an zwei Spielorten. Das bietet die Stadtbühne Vohenstrauß in ihrer 23. Saison vom 22. Mai bis 22. August unter Leitung ihres neuen Intendanten Matthias Winter den erwarteten 30.000 Besuchern an.
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| Auch dieses Jahr wieder im Programm: "Linie 1", das Erfolgsmusical der Saison 2003. (Bild: Stadtbühne) |
Die Zuschauertribüne wird überdacht sein. Präsentiert werden die Burgfestspiele Leuchtenberg wieder vom Medienhaus "Der neue Tag"/Amberger Zeitung.
Die Eröffnungspremiere der Burgfestspiele am 22. Mai (20.30 Uhr) wird von einer klassischen Komödie vom englischen Dramatiker William Shakespeare, dem Fünfakter "Much Ado about Nothing" -
"Viel Lärm um nichts"
bestimmt. Das ewig junge Stück aus dem Jahr 1599 wird von Berthold Kellner in der Moderne inszeniert und fasziniert durch seine amourösen Verwicklungen.
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| Schrieb den Klassiker 'Viel Lärm um nichts': William Shakespeare (1564-1616) |
Ebenfalls auf der Burgbühne ist ab dem 4. Juni (20.30 Uhr) die heitere Sommergeschichte
"Altaich"
, nach einer Erzählung von Ludwig Thoma, bearbeitet und inszeniert von Christian Höllerer zu sehen. Der verschlafene Ort Altaich wird durch seine Bahnanbindung plötzlich aus seinem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erweckt. Da gründet Gemischtwarenhändler Karl Natterer (Peter Hösl) einen Fremdenverkehrsverein der viel versprechende Werbung für den "Höhenluftkurort" und das "Schmuckkästen im Voralpenland" macht - Details, die mit der Realität nicht ganz übereinstimmen. Besonders Hausknecht Martl (Reinhold Escherl) wird durch die anreisenden Sommerfrischler jäh aus seiner beschaulichen Ruhe gerissen und möchte den Urlaubern die "schönste Zeit des Jahres"gehörig versalzen, doch seine Rechnung geht nicht auf.
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| Kinder-Klassiker als Buch und Theaterstück: 'Der Räuber Hotzenplotz'. |
"Räuber Hotzenplotz"
(verkörpert durch Martin Wodniock und Markus Süß) sein unterhaltsames Unwesen treibt: der "Mann mit den sieben Messern" feiert am 12. Juni (15 Uhr) auf der Burg nach fünfzehnjähriger Abwesenheit wieder Premiere. Das "Drama" um die geraubte singende Kaffeemühle der Großmutter wird unter Regie von Gabi Pausch und Susanne Stangl in Doppelbesetzung und mit Musik von Thomas Wildenauer sowie einem Bühnenbild von Klaus Blobner umgesetzt. Da Wachtmeister Dimpflmoser nichts unternimmt, sind Kasperl ( Lena Stahl/Annika Karg) und Seppel (Julia von Wittgenstein und Max-Ferdinand Kreuzer) gefordert und haben etliche Abenteuer zu bestehen, bevor bei Großmutter wieder Kaffee getrunken werden kann. Als Neuerung wird das Kinderstück diese Saison sonntags nur noch einmal und samstags um 15 und 17 Uhr gespielt.
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| Unschlagbare Kulisse: die Freilichtbühne in der Burgruine Leuchtenberg. |
"Der Hunderter im Westentaschl"
, einem ländlichen Schwank von Max Neal und Max Ferner. Regisseur Berthold Kellner inszeniert die Geschehnisse in der ärmlichen Schneiderei des Sebastian Gaißreiter (Eberhard Stöckl) und seines Lehrbubs Girgl (Martin Hauer). Der Schneider ist in arger Not, weil er dem Großbauern Gössenberger (Hermann Zeitler) einhundert Mark schuldet. Eines Tages gibt dieser seine Weste zum Flicken ab - da findet sich der Tasche ein Hunderter! Der daraus resultierende Gewissenskonflikt und die Schlitzohrigkeit des Lehrlings sorgen für einen amüsanten Verlauf mit Happy End.Als Musicalinszenierung ist ab dem 10. August (20 Uhr) an elf Abenden als Wiederaufnahme der Letztjahreserfolg
"Linie 1"
(von Volker Ludwig und Birger Heymann) zu sehen. Das letzte Stück, bei dem der im Sommer 2003 verstorbene Intendant Josef Pausch Regie führte, wird von Matthias Winter szenisch neu eingerichtet. Die Hauptrolle des Provinzmädchens, dass im U-Bahn-Großstadtdschungel Berlins mit verrückten Typen einige Abenteuer erlebt und dabei erwachsen wird gibt Katharina Trottmann, die letztes Jahr restlos überzeugte. Als Junge ist Markus Süß, als Maria die stimmgewaltige Susanne Stangl, und als zwielichtiger "Bambi" Markus Engelstädter zu sehen. Die Musicalband leitet Thomas Wildenauer.
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| Tribünenüberdachung und Burgzinnen in Leuchtenberg nach Sonnenuntergang. |
Informationen über den Kartenstand sind im Internet unter www.stadtbuehne.de aufzurufen, per E-Mail können ebenfalls Reservierungen vorgenommen werden.
Die Kartenpreise für die Theaterstücke betragen 11,50 Euro, für das Kinderstück 5,50 Euro und für das Musical 13 Euro. Auch Kartengutscheine zum Verschenken sind erhältlich.





















