Piksende Handschuhe gehören zur Ausrüstung der Rodler
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Die Kleidung:
«Ganz wichtig ist der Helm, denn wir rodeln ja mit Hochgeschwindigkeit. Außerdem haben wir einen ganz eng anliegenden Rennanzug. Der ist windschnittig, damit er uns nicht bremst. Unsere Schuhe sind ein bisschen wie bei einer Ballerina: Die Schuhe strecken die Fußspitze nach vorne. Und wir brauchen Handschuhe. Sie haben an den Fingerspitzen kleine Nägel. Damit stoßen wir uns beim Start auf dem Eis ab.»
Der Schlitten:
«Die Wanne darf dem Rodler maximal von der Schulter bis zur Kniekehle reichen. Er darf zwischen 21 und 25 Kilogramm wiegen. Auch das Gesamtgewicht von Schlitten und Fahrer muss vergleichbar sein. Sonst hätten schwere Fahrer einen Vorteil, weil die schneller sind. Leichte Rodler nehmen deshalb Bleigewichte mit. Sogar die Temperatur der Kufen wird geprüft. Denn wenn die Schienen zu warm sind, schmilzt das Eis unter ihnen und es bildet sich ein Wasserfilm. Auf dem gleitet der Rodler schneller und das ist unfair gegenüber den anderen.»
Die Rennstrecke:
«Fast alle Rennrodelbahnen sind Kunsteisbahnen, also Betonbahnen mit einer Kühlung im Inneren. Die werden dann mit Wasser ausgespritzt, bis sich eine dicke Eisschicht bildet. Ein spezieller Traktor hobelt die Oberfläche dann glatt, damit es keine Löcher und Huckel mehr gibt. Sonst ist alles Handarbeit. Vor jeder Trainingseinheit und vor jedem Wettkampf wird die Bahn erneut kontrolliert: Der Schnee wird rausgefegt, anschließend wieder Wasser drüber und dann geht's los!»




















