Ist echt, was echt aussieht?
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Zum Beispiel bei Fotos. Die lassen sich am Computer nämlich leicht verändern. Mit einem speziellen Foto-Programm kann dem Glatzkopf zum Beispiel ein Haarschopf verpasst werden. Und dem Model radiert man den Pickel aus dem Gesicht. Passt der Hintergrund nicht? Dann tauschen wir ihn eben aus. Wo vorher vielleicht eine graue Mauer stand, ist nun ein schöner grüner Wald zu sehen.
Das Buch «Augenblick mal. Was wir sehen, wenn wir sehen, und warum» will bewusst machen: Wir können unseren Augen nicht immer trauen. Wird ein Kind etwa von unten fotografiert, wirkt es beinahe wie ein Riese. Weil der Fotoapparat dabei fast den Boden berührt.
Die Autorin Joke van Leeuwen erklärt, wie das Licht alles auf den Kopf stellen kann oder wie Farben uns beeinflussen. Und sie zeigt, wie Bilder sich bewegen können, obwohl sie eigentlich stehen. Das Sachbuch ist hochspannend. Etliche Bild-Beispiele lockern den Text auf. Deshalb lässt sich das Buch einfach lesen.




















