Frost kein Thema
Maulwürfe kommen gut durch den kalten Winter
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| Das Bauen ihrer Tunnel fällt Maulwürfen bei Frost nicht mehr so leicht wie im Sommer. Wenn der Boden knackig gefroren ist, haben sie es schwer, durch die Oberschicht hindurchzustoßen. Bild: dpa |
Nein, sagen Experten. Denn Maulwürfe bringen sich vor der Kälte in Sicherheit. Sie weichen dem Frost aus und schaufeln sich in tiefere Erdschichten, sagt Julian Heiermann, Tier-Experte beim Naturschutzbund Deutschland.
Denn gefroren ist der Boden nur oben, das können nur wenige Zentimeter sein. Nach etwa 80 Zentimeter ist die Erde meist nicht mehr gefroren. In diese Bereiche flüchtet der Maulwurf, damit er nicht erfriert. Deswegen kann man frische Maulwurfhügel auch sehen, wenn es draußen kalt ist.
Das Bauen ihrer Tunnel fällt den kleinen Tieren bei Frost aber nicht mehr so leicht wie im Sommer. "Sie müssen ja irgendwohin mit der Erde. Die müssen sie nach draußen drücken. Im Sommer ist das leicht für die Maulwürfe. Wenn der Boden aber knackig gefroren ist, haben sie es schwer, durch die Oberschicht hindurchzustoßen", sagt der Experte. Die Tiere müssen deswegen mehr Kraft aufwenden als im Sommer.
Kein Hungerleider
Verhungern muss der Maulwurf da unten nicht. "Im Boden sind viele Regenwürmer und Insektenlarven, die er fressen kann", sagt Julian Heiermann. Außerdem legt der Maulwurf sich auch Essens-Vorräte an, von denen er fressen kann. (dpa)




















