Immer richtig nah am Netz
Als Ballkind beim Tennis muss man schnell reagieren und ganz schön lange knien
Sie sausen blitzschnell aufs Spielfeld, sammeln den Ball ein und flitzen wieder an den Rand: Die Ballkinder bei einem großen Tennis-Turnier. Ein besonders wichtiges Turnier steigt gerade in Australien. Es heißt Australian Open.
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| Ballkinder knien oft lange neben dem Netz. Beim Tennisturnier in Australien finden die Spiele jedoch nicht auf Rasen, sondern auf Hartplätzen statt. Bild: dpa |
Auf die Bälle, fertig, los!
Dabei sehen die Jungen und Mädchen zum Beispiel, wo sie während der Spiele auf den Tennis-Plätzen stehen sollen. Meistens stehen vier Kinder verteilt in den Ecken des Platzes und zwei knien direkt neben dem Tennis-Netz auf einem Kissen.
Dann gibt es ein Probe-Spiel. Dabei lernen die Kinder unter anderem, wie genau sie die Bälle einsammeln sollen.
Landet der Ball im Netz, läuft eines der Netz-Kinder los und greift ihn sich. Das übernimmt meistens das Ballkind, das näher dran ist am Ball. Dann rollt es den Ball zu einem der Kinder in den Ecken.
Dieses Kind kann dann den Ball zu dem Spieler werfen, der mit Aufschlagen dran ist. Landet der Ball im Aus, rennt eines der Kinder los, die stehen. "Ballkinder müssen sich immer auf das Spiel konzentrieren, oft lange rumstehen oder knien und dann trotzdem noch schnell reagieren", sagt Christoph Poehlmann. Dabei müssen sie auch auf die Ansagen der Schiedsrichter achten, damit sie nicht etwa zu früh losrennen.
Der Job kann also schön anstrengend sein. Deshalb wollen viele Turnier-Veranstalter, dass die Kinder mindestens 12 Jahre alt sind. (dpa)




















