Irgendwie soll's weitergehen
Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker steckt in großen Schwierigkeiten: Sie hat zu wenig Geld
Klopapier, Zahnbürsten, Seife, Cremes ... solche Sachen kaufen viele Menschen bei uns in Drogerie-Märkten. Davon gibt es in Deutschland mehrere Ketten wie dm, Rossmann und Schlecker. Und Schlecker steckt gerade in großen Schwierigkeiten.
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| Schlecker steckt gerade in großen Schwierigkeiten. Die Geschäfte des Unternehmens laufen sehr schlecht. Und jetzt ist Schlecker zahlungsunfähig. Bild: dpa |
Für diesen Fall gibt es in der Wirtschaft Regeln. Die Drogeriekette Schlecker ging am Montag zu einem Gericht. Dort reichte sie einen Antrag auf Insolvenz ein.
Dann kommt ein Fachmann und übernimmt oft das Sagen. Doch bei Schlecker ist das etwas anders. Weil das Unternehmen eine besondere Art der Insolvenz gewählt hat. Die Chefs behalten das Sagen und ein Fachmann berät sie. Aus der Insolvenz muss nun aber nicht folgen, dass es das Unternehmen bald nicht mehr gibt. Es kann auch eine Chance bedeuten. Denn es wird nun ein Plan aufgestellt, wie die Drogeriekette gerettet werden kann.
Dafür muss das Unternehmen zum Beispiel weniger Geld ausgeben. Schlecker will auch deswegen viele Läden schließen. Das hat die Kette auch in letzter Zeit schon getan. Tausende Menschen bangen nun um ihre Bezahlung und um ihren Job.
Schlecker-Märkte gibt es in ganz Deutschland und im Ausland. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in Ehingen. Das liegt bei Ulm in Baden-Württemberg. (dpa)




















