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Von Stefan Voit  |  28.11.2011  | Netzcode: 3054139  |  103 Mal gelesen.

"Wir hätten Brüder sein können"

Eine tiefe Freundschaft: Der Grafiker und Musiker Klaus Voormann erinnert sich an George Harrison

Kein Deutscher hat in der internationalen
Kein Deutscher hat in der internationalen Rockmusik so viele Spuren hinterlassen wie Klaus Voormann. Besonders eng war er mit George Harrison befreundet. Die Weidener Literaturtage zeigten 2010 seine Werke. Bild: Wilck
Sie lernten sich 1960 in Hamburg kennen und waren ein Leben lang Freunde: Klaus Voormann und George Harrison. Den Grafiker sowie Musiker und den Beatle verband nicht nur die Musik, sondern vor allem eine tiefe Freundschaft. Voormann - er entwarf das Cover für das "Revolver"-Album - spielte auf den wichtigsten Solo-Platten von Harrison mit und lebte auch einige Zeit bei ihm auf seinem Anwesen Friar Park in England.

In seiner Biografie "Warum spielst du 'Imagine' nicht auf dem weißen Klavier, John? - Erinnerungen an die Beatles und viele andere Freunde" hat Voormann detailliert über seine Beziehung zu George Harrison geschrieben. Im Gespräch mit der Kulturredaktion erinnert er sich an seinen Freund.

Mit George Harrison verband Sie ja eine besondere Freundschaft - wahrscheinlich mehr als mit den anderen Beatles. Woran glauben Sie, lag diese Tiefe, die bis zu seinem Tod Fortbestand hatte?

Klaus Voormann: Zwischen George und mir bestand eine tiefe Seelenverwandtschaft, wir hätten Brüder sein können. Als ich nach England ging, habe ich längere Zeit zusammen mit Ringo und George in London gelebt. Ich habe lange bei George in seinem Anwesen Friar Park gewohnt und war Teil der Hausgemeinschaft. Wir sind zusammen spazieren gegangen, haben gemeinsam musiziert, uns gegenseitig das Herz ausgeschüttet. Viel näher kann man einem Menschen kaum kommen.

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