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Von Hans-Jürgen Krehl |
21.05.2011
| Netzcode: 2809021 | 1292 Mal gelesen.
Vom Kloster ins Felsenlabyrinth
Von St. Felix aus hinunter in den wild-romantischen Doost
Der Doost ist ein sagen- und legendenumwobenes Gewirr aus rundgeschliffenen Granitblöcken. Bilder: Krehl (3)
Klassisch und wild - so kann man unsere heutige Tour beschreiben, führt sie doch in das Granitfelsengewirr des Naturschutzgebiets Doost. Sie berührt dabei über weite Strecken den Girnitzbach, von dem im Doost selbst meist gar nichts zu sehen ist. Nur sein Gurgeln, Rauschen und Plätschern dringt manchmal von tief unten herauf in die Stille dieser zerklüfteten und romantischen Landschaft.
Von der Klosterkirche St. Felix aus folgen wir bergauf den Markierungen Burgenweg und Goldsteig, die werden uns eine Weile leiten. Beim Austritt aus dem lichten Buchenwald hinter dem Kloster ist im Südwesten Weiden erkennbar, näher liegen im Südosten die Häuser von Aich und Roschau und darüber das lindgrüne Gebäude des Cafes Scheidlerhof.
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Wenn wir auf der Gemeindeverbindungsstraße zum Wiedenhof und zur Fichtelmühle hinunter angelangt sind, folgen wir ihr ein Stück, um nach rechts in den Wald abzubiegen. Kurz vor Wilchenreuth (ein Besuch der Kirchen lohnt sich) folgen wir unterhalb der beiden Kirchen wenige hundert Meter der Asphaltstraße nach Osten, ehe wir an einer Hecke (auf der linken Seite) entlang die Markierungen des Keplerpfads (spitzwinkeliges, rotes Dreieck, Spitze nach rechts) und die "Blaue Goldsteig-Markierung" durch Welsenhof aufnehmen.
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Vom Kloster ins Felsenlabyrinth
Von St. Felix aus hinunter in den wild-romantischen Doost
Spitz (evangelisch) und rund (katholisch) sind die Türme der Kirchen in Wilchenreuth, die beide den Namen des Kirchenmannes Ulrich tragen.
Ein blaues, auf weißem Grund liegendes Kreuz ist die neue Markierung, die den Wanderer an der Brücke am Treffpunkt von Girnitzbach mit einem kleinen Bächlein in den Doost hinein führt. Wer mag, der kann ihn am Rande auf einem gut begehbarem Waldsteig passieren und sich die geheimnisvolle Welt aus Granatblöcken von dort aus besehen.
Wer Kinder dabei hat, der erliegt leicht mit ihnen dem Kletterreiz, der von den von Witterung und Wasser rund geschliffenen Granitblöcken ausgeht. Am Ausfluss des Girnitzbachs bieten sich zwei Möglichkeiten, um zum Damm zu kommen, der den Goldbesitzer-Weiher aufstaut: Dem Wiesensteig am Waldrand rechts des Baches folgen, oder aber dem blauen Kreuz auf einem schönen Wandersteig.
Vom Damm aus wandern wird zwischen Gollwitzerhof und den Campingwagen auf Dippoldsreuth zu, lassen die von zwei Kartoffeläckern gerahmte Photovoltaikanlage mit ihren blau und silbern gleißenden Siliziumkollektoren links liegen und durchqueren geraden Wegs das Dorf.
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Vom Kloster ins Felsenlabyrinth
Von St. Felix aus hinunter in den wild-romantischen Doost
Start- und Schlusspunkt unserer Wanderung ist das Kloster St. Felix in in der Kreisstadt Neustadt⁄WN - mit Blick auf den Parkstein (links).
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Holzkreuz am Stein
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In westlicher Richtung wandern wir auf Störnstein zu. Bereits jetzt ist zeitweise der Girnitzbach links unten im Tal zu sehen, der endgültig angesteuert wird, wenn die ersten Häuser von Störnstein zu sehen sind. Unmittelbar nach dem Holzkreuz am Stein mit der Hinweistafel "Hafendeck" stößt unser Wanderweg auf einen querenden Landschaftsweg, dem wir bergab nach links folgen, um unmittelbar nach Erreichen des Waldrands rechts steil ins Tal abzuzweigen. Idyllisch ist die Stelle im Tal, wo wir den Girnitzbach überqueren, dort das blaue Kreuz verlassen und ohne Markierung weitergehen. Die Markierung führt nach rechts zur Eisenbahnbrücke bei Störnstein, die den Bocklradweg über den Girnitzbach führt, bevor er in den Floßbach mündet.
Wir aber gehen nach der Girnitzbach-Überquerung scharf nach links, eine kleine Schleife bachaufwärts, dann rechts bergauf, um nach steilem Anstieg auf den Forstweg zu stoßen, dem wir links um den Satzberg herum folgen.
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Vom Kloster ins Felsenlabyrinth
Von St. Felix aus hinunter in den wild-romantischen Doost
Lange dauert es nicht, ehe wir aus dem Wald wieder heraus und auf die bekannte Strecke unmittelbar nach Beginn dieser Wanderung kommen. Nach rechts gehend bieten sich zwei Möglichkeiten zur Rückkehr an den Ausgangspunkt: Entweder (auf gelb-blau-gelb und dem Goldsteig-Blitz) auf alter Strecke zurück, oder auf dem Landwirtschaftsweg nach Roschau und dann hinunter nach Aich, wo es nach rechts hinauf zum Sendemasten und dann wieder zum Kloster St. Felix zurückgeht.
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Streckenbeschreibung
Gute drei Stunden Gehzeit sind für unsere 14,3 Kilometer lange Tour zu veranschlagen. Auf sehr wenig Asphalt führt sie über Forst- und Landwirtschaftswege genauso wie mehr...
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