Reale Welt des Unwirklichen
Vernetzt im Internet: Kind&Kegel erklärt die wichtigsten Websites und sozialen Netzwerke
Ach ja, was waren das noch für Zeiten, in denen man sich nachmittags auf dem Fußballplatz traf und echte Schmerzen verspürte, wenn der beste Freund mit gestrecktem Bein einen niederstreckte. Natürlich trifft man sich auch heute noch auf dem Fußballplatz – doch es ist unbestritten, dass Kinder und Jugendliche heute anders aufwachsen als noch vor zehn Jahren – sie treffen sich immer mehr auch in der virtuellen Welt. Wir stellen die wichtigsten Treffpunkte vor.
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| Auf der Couch sitzen und Kontakt halten – das Internet macht’s möglich. |
Im Februar 2004 erfand Mark Zuckerberg mit befreundeten Studenten an der Harvard Universität Facebook. Eigentlich nur für die dortigen Studenten gedacht, trat Facebook einen schier beispiellosen Siegeszug um den ganzen Globus an.
Die Idee ist genial einfach: Jeder Benutzer verfügt über eine Profilseite, auf der er sich vorstellen und Fotos oder Videos hochladen kann. Auf der Pinnwand des Profils können Besucher öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen oder Notizen veröffentlichen. Alternativ zu öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer persönliche Nachrichten schicken oder chatten. Facebook gilt als das bedeutendste soziale Netzwerk im Internet mit 350 Millionen Nutzern.
■ studiVZ (www.studivz.net)
Das Konzept von Facebook hat zahlreiche Nachahmer wie studiVZ gefunden. Im Prinzip funktioniert diese Seite wie Facebook, allerdings ist sie speziell auf Studenten zugeschnitten. Man kann nach anderen Studenten suchen, nach Interessen und Lehrveranstaltungen einteilen.
Einzelne Personen auf Fotos können mit deren Benutzerkonten verlinkt, bestimmte Personen auf Ignorierlisten gesetzt werden. Eine Kontaktaufnahme ist dann nicht mehr möglich. Auch Chatten, Video- Serien und Buschfunk (ähnlich wie Twitter) werden angeboten.
■ SchülerCC (www.schueler.cc)
Das kostenlose Schüler Community Center (kurz Schueler. CC) existiert seit Januar 2007. Schüler treffen sich hier mit ihren Freunden und Klassenkameraden und haben vielseitige Möglichkeiten, sich auszutauschen. Das Netzwerk ist ausschließlich für Schüler konzipiert und somit das sicherste soziale Netzwerk überhaupt. Dort angemeldet, können Schüler mit anderen Schülern chatten, Fotos sowie Videos posten und vieles mehr.
■ Xing (www.xing.com)
Was studiVZ und SchülerCC für Kinder und Jugendliche, ist Xing für Berufstätige. Angemeldete Benutzer können berufliche Daten in ein Profil eintragen. Ziel ist es, dass Menschen Jobs oder Firmen Mitarbeiter finden. Auch und gerade für Selbstständige ist Xing interessant, um an Projekte zu kommen. Es ist möglich, Studium, Ausbildung und beruflichen Werdegang in tabellarischer Form darzustellen, eingescannte Zeugnisse und Referenzen hochzuladen sowie ein Profilbild einzustellen.
■ Skype (www.skype.com)
Wem diese sozialen Netzwerke nicht sozial genug sind, der kann auf skype surfen. Per Video- Chat ist es möglich, sein Gegenüber zu sehen. Notwendig hierfür sind eine Kamera und Mikrofon, die mittlerweile Standard in den meisten Computern sind. Das Telefonieren mit Videofunktion ist unter Skype-Mitgliedern kostenlos.


































