Wolfram von Eschenbachs "Parzival" in prächtiger Neuausgabe
Der Heilige Gral bewegt seit mehr als 800 Jahren die Fantasie der Menschen. Als geheimnisvoller Kelch, als Wunder wirkender Stein oder als Kraftquelle einer mythischen Ritterschaft wurde er
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"Kisses on the Bottom": Paul McCartney schaut zurück
Viele Musiker werden regelmäßig nach den Songs gefragt, die sie beeinflusst haben. Paul McCartney bekam selten Gelegenheit, über dieses Thema zu sprechen.
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Sie ist etwas zu schön, ihre Lippen sind etwas zu dick, und ihre Geschichte ist etwas zu aufgesetzt: Lana Del Rey kann man leicht als Kunstprodukt abtun. Nur wenn sie singt, kann man ihr glauben. Man muss es sogar, denn Lana singt von Liebe, und das ist traurigschön.
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In den USA ist sie ein Klassiker, gegründet von Andy Warhol: Jetzt gibt es die "Interview" auf deutsch
"Neu! Die Nr. 1" lautet der tönende Titel der ersten Ausgabe. Das Cover der neuen deutschen Zeitschrift "Interview" ziert Shootingstar Lana Del Rey.
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Von Thomas Dobler |
12.09.2009
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Ehemalige Rasura
Kummst nach Karthaus, kummst nimmer raus." Was sich wie ein Kinderreim anhört war lange bittere Realität. Karthaus, Regensburg-Süd, d'Scheibn, Narrenhaus: Frühere Synonyme für eine zwischenzeitlich moderne und anerkannte Einrichtung, die sich heute noch mit ihrem alten Image schwer tut.
Wie lange der Weg war von der Königlichen Kreisirrenanstalt Karthaus-Prüll bis zum heutigen Bezirksklinikum Regensburg zeigt eine Dauerausstellung im Psychiatrie-Museum, das dem Krankenhaus angegliedert ist. Neben der Baugeschichte und der Arbeitswelt wird dort auch die Entwicklung der Psychiatrie veranschaulicht.
Das Museum umfasst nur wenige, aber kundig eingerichtete Räume in einem kleinen Gebäude gleich neben der bekannten Regensburger Klosterkirche St. Vitus im Universitäts-Stadtteil Kumpfmühl. "Dieses Haus war früher die Rasura", erläutert Kunsthistoriker Bruno Feldmann, der als Kurator für das Psychiatrie-Museum verantwortlich zeichnet, "dort wurden die Mönche eingekleidet und rasiert". Kirche und Rasura waren Jahrhunderte lang teil des Karthäusereremiten-Klosters Prüll, das auf staatlichen Beschluss hin aufgehoben wurde. Die Säkularisation bereitete dem Klosterleben ein Ende.
Von Thomas Dobler |
12.09.2009
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Ehemalige Rasura
Ab 1803 ging der Klostergrund an verschiedene private Besitzer, ehe der Bezirk Oberpfalz im Jahr 1835 die meisten Klosterbauten zurückkaufte und sich 1850 entschloss, hier eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke zu errichten - die Königliche Kreisirrenanstalt Karthaus-Prüll. "Verwahrung und Erziehung" lautete das damalige Motto, von medizinischer Betreuung oder gar Heilung war man noch Hundert Jahre entfernt.
Das Personal waren frühere Knechte und Mägde, die auf dem Gelände der Anstalt leben mussten und zum Umgang mit den "Geisteskranken" ein dünnes Heft mit Tipps in die Hand gedrückt bekamen. "Wenn man bedenkt, was das heutige Pflegefachpersonal alles lernen muss, da hat sich viel verändert", weist Bruno Feldmann auf die gestiegenen Anforderungen hin.
Die Revolution in der Behandlung erfolgte in den 1950er Jahren, als die Psychopharmaka auf den Markt kamen und das Regensburger Nervenkrankenhaus zu den ersten Einrichtungen gehörte, das die neuen Mittel anwendete. Vorher ging es brachialer zu: Elektroschocks, Insulin-Überdosierungen, hölzerne Mundbirnen, Zwangsjacken und ähnliches mehr musste herhalten, um einen Tobsüchtigen zur Raison zu bringen. Das klingt heute sehr mittelalterlich, war aber oft die einzige Möglichkeit, einen Patienten vor sich zu schützen, und die anderen vor ihm.
Von Thomas Dobler |
12.09.2009
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Ehemalige Rasura
In den Jahren 1905/06 war der später weltberühmte Schriftsteller Alfred Döblin als Assistenzarzt dort tätig. Er hielt es nicht lange aus und wurde damit auch nicht mehr Zeuge, wie der fortschrittliche und menschenfreundliche Direktor Karl Eisen in den Jahren 1917 bis 1933 eine umfangreiche Reformierung in die Wege leitete. Dabei wurden Zwangsmaßnahmen wie Isolation und Fixierung weitgehend abgeschafft, Tobzellen wurden in Einzelzimmer und Tobabteilungen in Wachsäle umgewandelt. Weiterhin wurde den Patienten mit Kinovorführung und Lichtbildvorträgen Unterhaltung geboten.
Auch das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Einrichtung spart das Museum nicht aus. Während des Dritten Reichs wurden im Rahmen eines Aktion T4 genannten nationalsozialistischen Mordprogramms psychisch Kranke und andere als "lebensunwertes Leben" eingestufte Menschen in Tötungsanstalten vergast. Im Zuge der darauf folgenden "dezentralen Euthanasie" wurden Patienten direkt in Pflegeanstalten ermordet.
Von Thomas Dobler |
12.09.2009
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Ehemalige Rasura
Von 1940 bis 1945 starben mindestens 1600 Patienten der Anstalt Karthaus-Prüll entweder direkt in der Anstalt oder nach der Verlegung in die NS-Tötungsanstalt Hartheim als Folge aktiver Tötungshandlungen, unterlassener Hilfeleistung und Mangelernährung. Die Sterblichkeit betrug in dieser Zeit das sechsfache des Normalwertes. Auf Grundlage des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurden 600 Patienten zwangssterilisiert.
Die Zeiten haben sich geändert, die Heilungschancen gestiegen. In der Anfangszeit der 150-jährigen Geschichte sind die Patienten durchschnittlich sieben Jahre in der Klinik geblieben, heute nur noch 26 bis 28 Tage. "Kummst nach Karthaus, kummst nimmer raus": Der Spruch hat also ausgedient. Und auch die namens gebende "Scheibn" gibt es nicht mehr - jenes Drehbett, das der Ruhigstellung der Kranken diente.
Die Bundesergebnisse der "Blende 2011" - Weidenerin gewinnt mit Platz zwölf eine SLR-Kamera
Schulden-Krise überall? Möchte man glauben, wenn man das nebenstehende Zeitungsleser-Bild des Jahres 2011 betrachtet. Der "Pleitegeier" ist das Siegerfoto im Bundesentscheid der "Blende 2011". Auch Leser unserer Zeitung belegten wieder Plätze auf Bundesebene.
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Von Autounfällen, Ungeheuern und dämonischen Mafiabossen: Neue Titel für Konsolen
Konsolenspieler haben diesen Monat die Wahl: Auf der einen Seite gibt es herkömmliche Renn- und Sportspiele wie "Ridge Racer Unbounded" und "Grand Slam Tennis 2". Auf der anderen Seite wartet "Catherine", ein Puzzle- und Hüpfspiel rund um Themen wie Treue und Fremdgehen.
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Das Vatikanische Geheimarchiv wird 400 Jahre alt - Erstmals Dokumente in Ausstellung
Es ist ein Paradies für Forscher und Verschwörungstheoretiker, für Kirchenhistoriker und Bestsellerautoren: das Vatikanische Geheimarchiv. Über den traurigen Ruf, der Archiven im Allgemeinen vorauseilt, nämlich langweilig und verstaubt zu sein, kann sich das Archivum Secretum Vaticanum kaum beklagen.
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Harald G. Dill und seine Anthologie über den Oberpfälzer Flussspat
Das Buch trägt einen ungewöhnlichen Titel: "Die Oberpfälzer Flussspat-Anthologie". Dabei handelt es sich nicht um einen Lyrik-Band, sondern um die Geschichte von Steinen, genauer gesagt von "Bunten
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Spielwarenmesse in Nürnberg nimmt mit dem Motto "Toys for Teens" vor allem Jugendliche in den Blick
Kaum hat er die 1000 Teile aneinandergefügt, beginnt das Vergnügen. Gespannt hält Jens sein I-Pad in die Höhe und betrachtet die nächtliche Stadtansicht von Paris. Zieht er das Gerät leicht nach
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Zwei helle Planeten schmücken den Abendhimmel und ziehen die Blicke auf sich: Venus und Jupiter. Mit Einbruch der Dunkelheit leuchtet weit im Südwesten die Venus auf, obwohl sie gar kein Stern, keine
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Schmuggel mit kleinen Hunden aus Osteuropa boomt - Gegen alle Regeln des Tierschutzes
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Abschied in Würde
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Strategie-Scharmützel und mufflige Helden von der Müllkippe: Neue PC-Spiele im Februar
Action, Strategie oder eine Runde Golf mit explodierenden Schafen: Bei den Neuerscheinungen auf dem Markt der PC-Spiele sollte für jeden Zockergeschmack etwas dabei sein. Ernsthafte Abenteuer im Zeitalter der Inquisition, ungewöhnliche Mischungen aus Taktik und Action und Sportspiele mit Knobelei und viel schwarzem Humor .
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