Granit und Hügelland
Rotes W auf weißem Grund: Von Weiden zum OWV-Wanderheim
Zwischen dem Sportplatz des Kepler-Gymnasiums und der DJK-Sportanlage steht der Hinweisbaum östlich des Großparkplatzes am Neuen Rathaus direkt an der Naab. Die überqueren wir, und am Volksfestplatz vorbei ist der Abzweig am Ende des Hopfenwegs in den Schirchengraben hinein erstes Ziel am Fuße des Fischerbergs.
Das große rote W auf weißem Grund leitet uns hinauf durch den Wald, den so ziemlich jeder Weidener im Blick hat und der für viele von ihnen auch Spiel- und Abenteuergelände der Kinderzeit gewesen ist – und zuweilen wohl auch Ziel so mancher, eher unter elterlichem Nachdruck als aus eigener Begeisterung angetretener Wanderung. Über die Straße von der B 22 nach Mitterhöll führt die Strecke. Vom Rand des nächsten Waldrands aus bietet sich die erste Aussicht über Bechtsrieth hinweg auf die Burgruine Leuchtenberg und die Höhen westlich der Stauferburg.
Blick über die Höhen
Aus dem Talgrund unterhalb von Muglhof zieht sich die Strecke – an den Wochenendhäuschen nordöstlich von Bechtsrieth entlang und teilweise auch zwischen ihnen hindurch im weiteren Verlauf unter der Hochspannungsleitung hin zum Waldrand südwestlich von Muglhof. Unter der Regie des OWV-Mannes Hans Balk entstand am Waldrand die Dreifaltigkeitskapelle, von der der Blick streift über die Felder und Wiesen auf den Höhen um Muglhof, Matzlesrieth nordwestlich davon. Dass dort einmal Windräder stehen sollen, strapaziert die Fantasie des Wanderers.
|
| In einem tiefen Rindenspalt siedelt sich schon auch einmal ein Farn an und wedelt anmutig aus rauer Fichtenrinde. |
Eine Anregung ganz anderer Art erfährt der Wanderer am Johannisbrünnerl im Schatten der mächtigen Halden und Felswände des unmittelbar danebenliegenden Steinbruchs. Unter einem dichten Blätterdach laden Sitzbänke zu kurzem Verweilen, neben den Skulpturen entspringt das saure Wasser eines Brünnleins dem oberpfälzischen Boden. Ein zum Nachdenken anregender Ort, den im Laufe des Jahres Gläubige aus den umliegenden Gemeinden zu Kirchenzügen nutzen. Das Johannisbrünnerl gehört zur Pfarrei Michldorf.
Nach der Überquerung des Raitenbachs führt die Strecke geraden Wegs hinauf zum wohl schönsten Ausblick der Teilstrecke. Oberhalb von Trauschendorf, in dem wir später das Naturfreunde-Wanderheim passieren, geht ein weiter Blick in die südliche Oberpfalz bis an den nördlichen Rand des Bayerwalds. Still ist es hier – und hinter den Büschen und Bäumen östlich des Standpunkts wartet schon die Brotzeit, nach der jetzt so manchem sein mag.
Kaimling – dort liegt der Gasthof Forster als Tagesziel direkt an der Wanderstrecke – erreichen wir, indem wir an den letzten Häusern von Trauschendorf nach rechts abbiegen und auf einem Landwirtschaftsweg einen weiteren westlich von Kaimling erreichen. Der führt uns bergab in den langgestreckt an der Luhe liegenden Ort, südlicher Nachbar des am Westhang des Luhe-Flüsschens liegenden Nachbarorts Roggenstein.
Teil II am 12. September
Der Sakralbau Maria Unbefleckte Empfängnis wurde im Juli 1950 an der Stelle älterer Holzbauten in Angriff genommen. Errichtet wurde er Granitsteine brachen die Erbauer in den nahen, von Legenden und Geschichten umrankten Wäldern des Elm. Der wird gleich am Anfang des nächsten Streckenabschnitts durchquert, Teil II der Linie mit dem roten W auf weißem Grund mit dem Ziel Herbert-Kießling-Wanderheim in Ödpielmannsberg.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:
Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?
Dann registrieren Sie sich hier!zum Thema



















