Wolfram von Eschenbachs "Parzival" in prächtiger Neuausgabe
Der Heilige Gral bewegt seit mehr als 800 Jahren die Fantasie der Menschen. Als geheimnisvoller Kelch, als Wunder wirkender Stein oder als Kraftquelle einer mythischen Ritterschaft wurde er
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"Kisses on the Bottom": Paul McCartney schaut zurück
Viele Musiker werden regelmäßig nach den Songs gefragt, die sie beeinflusst haben. Paul McCartney bekam selten Gelegenheit, über dieses Thema zu sprechen.
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Sie ist etwas zu schön, ihre Lippen sind etwas zu dick, und ihre Geschichte ist etwas zu aufgesetzt: Lana Del Rey kann man leicht als Kunstprodukt abtun. Nur wenn sie singt, kann man ihr glauben. Man muss es sogar, denn Lana singt von Liebe, und das ist traurigschön.
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In den USA ist sie ein Klassiker, gegründet von Andy Warhol: Jetzt gibt es die "Interview" auf deutsch
"Neu! Die Nr. 1" lautet der tönende Titel der ersten Ausgabe. Das Cover der neuen deutschen Zeitschrift "Interview" ziert Shootingstar Lana Del Rey.
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Von Stefan Voit |
04.04.2009
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München
Das Wunder des Augenblicks
Ausstellung in München zeigt ab 9. April "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze"
Die Figur des Königs auf dem schwarzen Leoparden hält ein langes Stabszepter mit der Linken und ein Wedelszepter in der Rechten. Die Leopardin verkörpert eine frühgeschichtliche Himmelsgöttin, die den verstorbenen König in ihren Leib aufnimmt.
"Ich sehe wunderbare Dinge!“ Dieser Ausdruck stammt von dem Archäologen Howard Carter, als er endlich am 17. Februar 1923 das fand, wonach er jahrelang gesucht hatte: das Grab des Pharaos Tutanchamun. Zwar hatte er bereits im November 1922 die Grabstätte entdeckt, doch die eigentliche Sensation sollte ihm noch bevorstehen. Der Anblick muss in der Tat überwältigen gewesen sein. In den Kammern lagen — teilweise bis zur Decke — Schätze von unermesslichem Wert: Schmuck, Kultobjekte, Amulette, Truhen, Stühle, Waffen und königliche Insignien sollten den jugendlichen Herrscher, der im Alter von nicht einmal 20 Jahren gestorben war, ins Jenseits begleiten.
Von Stefan Voit |
04.04.2009
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München
Das Wunder des Augenblicks
Ausstellung in München zeigt ab 9. April "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze"
Zu den Grabbeigaben in der Schatzkammer gehörte auch eine Modellflotte aus Sonnenbooten und Mondbarken, die den König im Jenseits zu den heiligen Stätten bringen sollte. Bilder: Voit (6)
Replika der Tutanchamun-Maske.
Die Schätze aus dem Grab, so auch die goldene Totenmaske, befinden sich im Ägyptischen Museum (Kairo) sowie in Magazinen in Kairo und Luxor. In einer einmaligen und sehenswerten Ausstellung sind sie jetzt wieder vereint in München zu sehen. Allerdings nicht im Original. „Das ist heutzutage leider nicht mehr möglich. Allein die Versicherung würde Unsummen verschlingen“, erklärt Mitorganisator und Ägyptologe Martin von Falck. Die über 1000 Ausstellungsstücke wurden — als maßstabs- und detailgetreue Nachbildung des Grabes inklusive sämtlicher Schätze und Grabbeigaben — von ägyptischen Kunsthandwerkern nachgebildet. Die Besucher erwartet eine beeindruckende Reise in eine längst vergangene Zeit. Auf 4000 Quadratmetern ist die Pracht des Pharaonenkönigs zu bewundern. Mit neuester Multimediatechnik wird die Geschichte der alten Ägypter lebensnah erzählt. Vor der Deutschlandpremiere war die Schau über den Pharao bereits in Zürich und im tschechischen Brünn zu sehen. Bisher besuchten 480 000 Menschen die Ausstellung. Weitere Ausstellungen in Deutschland sowie in Stockholm, Lissabon, Kopenhagen, Barcelona, Amerika, Kanada und Mexiko sind geplant.
Von Stefan Voit |
04.04.2009
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München
Das Wunder des Augenblicks
Ausstellung in München zeigt ab 9. April "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze"
Der überreich dekorierte und mit Gold überzogene Wagen kann als Staatskarosse des Königs gelten. Sein Rahmen besteht aus mehreren gebogenen Hölzern, der Wagenkorb aus stuckiertem und vergoldetem Holz.
Der Architekt der Ausstellung, Rainer Verbizh, betont, dass es nicht darum geht "ein bisschen Gold auszustellen", sondern Tutanchamun in einer einmaligen Dokumentation zu zeigen.
Die Idee zur Ausstellung stammt von Wulf Kohl, einem deutschen Künstler, der seit über 30 Jahren in Kairo lebt, und Paul Heinen, Projektentwickler aus Hamburg. Der Bayreuther Veranstalter Semmel Concerts wurde 2002 auf das Konzept aufmerksam und setzt die außergewöhnliche Ausstellungsidee in die Realität um. Als wissenschaftliche Berater stehen die Ägyptologen Dr. Martin von Falck und Dr. Wolfgang Wettengel zur Seite. An der Verwirklichung hat eine internationales Expertenteam aus Ägyptologen und Ausstellungsmachern über fünf Jahre gearbeitet.
Die Ausstellung "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze" ist vom 9. April bis 30. August in der Event-Arena im Olympiapark (Toni-Merkens-Weg 4) in München zu sehen.
Öffnungszeiten: Montag - mehr...
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