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Weiden
Pleite in Fürth schon verdaut?
SpVgg Weiden heute im Pokaleinsatz beim mittelfränkischen BOL-Vertreter SV Buckenhofen
Weiden. (kap) Lediglich drei Tage blieben Regionalligist SpVgg Weiden Zeit, um die deftige 0:6-Abfuhr bei der SpVgg Greuther Fürth II aufzuarbeiten. Schon heute um 17.45 Uhr treten die Schwarz-Blauen in der ersten Runde des Totopokals auf Verbandsebene an. Gastgeber ist der SV Buckenhofen, immerhin Zweiter der BOL Mittelfranken.
Für die Hausherren aus dem Forchheimer Ortsteil ist der Pokalhit das Spiel des Jahres. "Wir wollen das Spiel genießen und uns so teuer wie möglich verkaufen", sagt SV-Trainer Norbert Hofmann. Logischerweise schiebt der Ex-Profi der SpVgg Bayreuth und Bayer 05 Uerdingen den Gästen die Favoritenrolle zu. "Alles andere als eine Niederlage käme einer Sensation gleich."Hofmann hat den Gegner bei dessen Pleite in Fürth beobachtet und schon einige Schlüsse daraus gezogen. "So lange die Null steht, desto größer werden unsere Chancen", glaubt der 59-Jährige. Bis auf Innenverteidiger Özdemir steht dem SV-Coach der komplette Kader zur Verfügung. Seine junge Truppe hat im bisherigen Saisonverlauf noch kein Spiel verloren, liegt nach vier Siegen und zwei Remis nur einen Zähler hinter Spitzenreiter FC Hersbruck. Die kompakte Abwehr und die enorme Laufstärke sind für Hofmann die Garanten der bis dato so erfolgreich verlaufenen Saison.
Kollege Günter Güttler befindet sich immer noch in einer Art Schockzustand. "Die Niederlage in Fürth kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Ich habe mich für die wenigen mitgereisten Fans geschämt, so darf man sich nicht präsentieren. Natürlich haben wir am Sonntag in einer Sitzung die Partie analysiert und alle Fehler eingehend angesprochen. Ich hoffe, die Worte sind bei den Spielern angekommen, denn es geht schon frühzeitig um den Klassenerhalt."
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