SV-Detag Weiden bleibt bei "Bayerischer" sieglos - 0:7-Packung gegen Erlangen-Bruck
Erlangen/Weiden (otr) Der Bayernligist TSG Thannhausen ist neuer bayerischer Hallenfußballmeister. In der Erlangener "Emmy-Nöther-Sporthalle" setzten sich die Schwaben am Samstag im Finale gegen den Würzburger FV im Siebenmeterschießen mit 8:7 durch. Für den Oberpfalz-Vertreter SVD Weiden kam bereits nach den Gruppenspielen das Aus.
Zuerst jede Menge Pech, dann kein Glück und am Ende keinen "Bock" - so muss man den Auftritt des SVD Weiden umschreiben. Nicht jeder Akteur im Weidener Trikot schien verinnerlicht zu haben, dass die Teilnahme an einer "Bayerischen" der Höhepunkt seiner Fußballerlaufbahn sein wird, auf den man sich dann auch entsprechend vorzubereiten hat.
Dabei begannen die Weidener gegen den späteren Turniersieger TSG Thannhausen recht vielversprechend. Nicht der Bayernligist, sondern der Bezirksligist aus der Oberpfalz bestimmte das Geschehen und ging folgerichtig durch einen Weihermüller Treffer mit 1:0 in Führung. Beim 1:1-Ausgleichstreffer sah SVD-Schlussmann Matthias Müller nicht besonders glücklich aus.
SVD am Drücker
Der SVD diktierte weiterhin das Geschehen, war in seinen Bemühungen um die neuerliche Führung aber vom Pech verfolgt. Marco Lingl schoss seinen auf der Torlinie stehenden Mannschaftskameraden Toni Rauen an. Der Thannhausener Schlussmann wäre ebenso geschlagen gewesen, wie kurz darauf bei einem Schuss von Sven Weißner, der knapp am Pfosten vorbeistrich. Nach einem Bilderbuchangriff und einer Hereingabe wurde ein weiterer Schuss von einem auf der Torlinie grätschenden Thannhausener gerade noch geklärt.
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01.02.2010
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Ein Auftritt ohne Leidenschaft
SV-Detag Weiden bleibt bei "Bayerischer" sieglos - 0:7-Packung gegen Erlangen-Bruck
Als dann der TSG der glücklichen Führungstreffer gelang, war das Spiel entschieden. Thannhausen schob meist den Ball zwischen Torhüter und letztem Mann hin und her und wollte den Sieg nach Hause mauern. Dass die Weidener hier tatenlos zusahen, muss allerdings auch festgestellt werden. Beim dritten Thannhausener Treffer prallte der von SVD-Keeper Matthias Müller abgewehrte Ball von der Bande zurück und vom Hinterkopf des Keepers ins Tor.
Im zweiten Gruppenspiel gegen den Ligakonkurrenten aus Landshut geriet man nach ausgeglichenem Spielverlauf durch einen Doppelschlag 0:2 in Rückstand. Der Anschlusstreffer durch Haris Hot kam zu spät, so dass vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Hausherren FSV Erlangen-Bruck das Ausscheiden schon feststand. Entsprechend "engagiert" ging man dann auch hier zu Werke. Bei der 0:7-Niederlage wurde man phasenweise regelrecht vorgeführt. Bleibt festzustellen, dass nach ansprechendem aber nicht gerade glücklichem Beginn die Weidener bei ihrer mittlerweile sechsten Teilnahme an einer bayerischen Hallenfußballmeisterschaft ihre wohl schwächste Vorstellung gaben.
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Würzburg gleicht aus
Der Kantersieg über den SVD Weiden beflügelte die Gastgeber aber nicht im erhofften Maße, denn die Halbfinalbegegnung gegen den Würzburger FV ging mit 1:3 verloren. Im zweiten Halbfinale musste die TSG Thannhausen gegen den FC Unterföhring in die Verlängerung, setzte sich dann aber mit 3:2 durch. Im Finale glich Würzburg die Thannhausener Führung zweimal aus, zum Führungstreffer reichte es aber nicht. Nach torloser Verlängerung fiel die Entscheidung im Siebenmeterschießen. TSG-Keeper Sebastian Steidle wurde dabei zum Matchwinner. Beim Stand von 7:7 verwandelte er den Siebenmeter zur 8:7-Führung und wehrte dann den Schuss des Würzburger Torhüters Jan-Peter Grunz ab.
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