Regensburg
Stadt der Kinder
Planspiel "Mini-Regensburg" für junge Entdecker
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| Die Mädels weben, was das Zeug hält, die Jungs sind noch auf Jobsuche. |
In der fast Erwachsenen freien Kulissenstadt stellt es sich schnell heraus, ob die Traumberufe des Nachwuchses auch in der nachgespielten Wirklichkeit noch vergnügungssteuerpflichtige Qualität aufweisen: "Ich hab' mich beim Arbeitsamt um eine Stelle bei der Polizei beworben", strahlt der 11-jährige Fritz, "und es hat geklappt".
Mit wichtiger Miene stapft der semmelblonde Würdenträger nun durch die Gassen zwischen den Geschäften, vorbei an der Mini-Zeitung, der Universität, wo Professoren juniorgerechte Vorlesungen halten, und kann schließlich beim Bäcker den Leckereien nicht widerstehen: "Was kostet denn so eine Breze", will er wissen. Zwei Radieserl muss Fritz, der Polizist, in der kinderstadteigenen Währung hinblättern.
"Kinder lernen dort, wie das normale Leben funktioniert", ist Bürgermeister Gerhard Weber von dem heuer bereits zum zweiten Mal veranstalteten Projekt begeistert. "Wir haben dort 100 Mitarbeiter im Einsatz, das ist eine sehr aufwendige pädagogische Veranstaltung." Der große Vorteil für Gäste aus dem Umland: "Man kann sein Kind getrost den ganzen Tag dort lassen. Es gibt zwar keine Beaufsichtigung wie im Kindergarten, aber eine gute Betreuung."
Weitere Informationen im Internet:
http://www.mini.regensburg.de
















