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Die erste wahre Platte
Scissor Sisters feiern auf "Night Work" Berlins Nachtleben
Partys , Pop und Po der Dreisatz der Band Scissor Sisters. Das Cover des neuen Albums ziert ein knackiger Männerhintern. Berlins Nightlife prägt dessen Musik. Nun gastieren die Berlin-Fans in der Hauptstadt.
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| Die New Yorker Popgruppe Scissor Sisters ("I Don"t Feel Like Dancin"") mit Ana Matronic (rechts) und Jake Shears feiert auf ihrer neuen Platte "Night Work" das Berliner Nachtleben. In der Bundeshauptstadt sind die Lieder im Disco-, Funk- und Glamrock-Sound entstanden, sagte Sänger und Bandleiter Jake Shears. Bild: dpa |
Die New Yorker Popgruppe Scissor Sisters („I Don't Feel Like Dancin'“) feiert auf ihrem neuen Album „Night Work“ (Universal Music) das Berliner Nachtleben. In der deutschen Hauptstadt seien die Lieder im Disco-, Funk- und Glamrock-Sound entstanden, sagt Sänger und Bandleiter Jake Shears der in London.
„Ich habe mir einfach einen Hinflug gebucht. Ich begann, mich in New York wie eine alte Dame zu fühlen“, so Shears. Vor kurzem kam die US-Band, die musikalisch auf den Spuren von Queen wandelt, für ein Konzert in den Entstehungsort ihres dritten Studioalbums.
Shears besucht seit zehn Jahren regelmäßig Berlin. Hier hat der Liedtexter den Frühling 2009 verbracht und musikalische und kreative Einflüsse aufgesogen. „Ich entdeckte Technomusik wieder für mich; ich habe abends und nachts und auch morgens noch viel Party gemacht, traf DJs, war in der „Panorama Bar“. Ich brauchte diese Art der Stimulationen.“ Im Berliner Nachtleben habe er „schrecklichen Selbstzweifel überwunden“, sagt der 31-Jährige.
In den Clubs der Hauptstadt habe er den britischen Housemusik-Produzenten Stuart Price getroffen, der schon für Madonna, Depeche Mode und Britney Spears am Mischpult stand. „Wir haben unser Zeug bisher immer selbst produziert. Zum ersten Mal hatten wir nun mit Stuart einen echten Produzenten.“ Gemeinsam hätten sie „Freude, Freiheit und Vorstellungen“ für das neue Album entwickelt. Die Platte „Night Work“ ist auf Platz 29 in den deutschen Charts eingestiegen. Auf ihr strömen zwei Flüsse zusammen: die bisherige Ortung der Band zwischen Queen, Abba und David Bowie sowie deutsche Elektrogruppen wie Kraftwerk und Neu!.
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